Zivilschutzverband Kärnten: Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Der 13. Oktober wird als "Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung" begangen. Die UNO hat sich mit einem mehrjährigen Aktionsprogramm zum Ziel gesetzt, die Katastrophenrisiken weiter zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen zu erhöhen. Gerade diese Widerstandsfähigkeit ist aber in mehrfacher Hinsicht gefährdet. Gemeinsam gilt es, die Krisenfestigkeit zu stärken.

Corona-Pandemie als zusätzliche Herausforderung

Kärnten hat in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, worauf es ankommt, um Katastrophen erfolgreich zu meistern. Wichtig ist, dass die verantwortlichen Stellen, Organisationen und Experten an einem Strang ziehen, koordiniert vorgehen und nachvollziehbare Maßnahmen setzen, die von der Bevölkerung mitgetragen werden.

Bewährte Handlungsabläufe, die bei Überschwemmungen und Sturmkatastrophen in Kärnten stets dafür gesorgt haben, dass der betroffenen Bevölkerung rasch und wirkungsvoll geholfen werden konnte.

Es ist daher naheliegend zu fordern, dass diese Qualitätsmerkmale eines erfolgreichen Krisenmanagements auch von den verantwortlichen Akteuren der Pandemie-Bewältigung auf Bundesebene stärker berücksichtigt werden. Es scheint aber so zu sein, dass dies vielfach nicht der Fall ist. Mit der Konsequenz, dass sich mehr und mehr Verunsicherung breit macht und sich unvorteilhaft auf die Bevölkerung überträgt. Die notwendige „Widerstandsfähigkeit“ wird so eher untergraben, als erhöht.

Krisenfestigkeit stärken durch Eigenvorsorge

Wichtig wäre es aber auch, in der Bevölkerung selbst die „Widerstandsfähigkeit“ gegenüber Krisen und Katastrophen zu stärken. Wir sind alle gemeinsam gefordert, ein wenig mehr dafür zu tun, um selbst auch krisenfester zu werden. Ein paar einfache Dinge reichen bereits, um nicht gleich auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Es geht darum, etwas für die eigenen „Abwehrkräfte“ gegen Notfälle zu tun. Wird das verabsäumt, besteht die Gefahr, dass man aus Sicht des Katastrophenschutzes, rasch zur „Risikogruppe“ wird. Das muss unbedingt verhindert werden.

Als ersten Schritt regt der Zivilschutzverband anlässlich des “Internationalen Tages der Krisenvorbeugung“ am 13. Oktober an, mit einen Sicherheits-Check  die eigene Vorsorge auf letzten Stand zu bringen.Tipps und Ratschläge dazu gibt es auf der Website des Verbandes unter http://www.siz.cc/kaernten.

Zusätzliche Informationen gibt es beim Kärntner Zivilschutzverband: 9020 Klagenfurt, Rosenegger Straße 20, Haus der Sicherheit Tel: 050-536-57080, FAX 050-536-57081 E-Mail: zivilschutzverband@ktn.gv.at

Informationen zum Sicherheits-Check als Download finden Sie hier: