Europäischer Tag des Notrufs - 112

Logo Euro-Notruf 112

Anlässlich des "Europäischen Tages des Notrufs" am 11.2. erinnert der Kärntner Zivilschutzverband an die europaweit einheitliche Notrufnummer 112. Mit dem Euro-Notruf ist es möglich, europaweit unter einer einheitlichen Nummer im Falle einer Notlage Hilfe herbeizuholen.

Was ist der Euronotruf?
Die Europäische Notrufnummer 112 wurde 1991 geschaffen, um europaweit gratis und unter einer einheitlichen Nummer im Falle einer Notlage Hilfe rufen zu können. 
Ist man als Tourist oder Geschäftsreisender unterwegs und befindet man sich in Gefahr oder hat einen Unfall, so kann mit der einheitlichen Euronotrufnummer 112 Hilfe herbei geholt werden. Trotzdem sollte man Vorsorge treffen und sich auch über die jeweiligen Notrufnummern im Reiseland informieren.
Die Notrufnummer 112 gilt in den 28 EU-Ländern, sowie Island, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz, Serbien, der Ukraine, Israel, Simbabwe, Vanuata, Neuseeland und teilweise in Südafrika. 

Im Inland bekannte Notrufnummern verwenden
Im Inland sollen aber natürlich weiterhin die bekannten Notrufnummern verwendet werden um auf schnellstem Wege die Rettungskräfte zu alarmieren.

 Feuerwehr 122 
 Polizei 133  
 Rettung 144
 Bergrettung 140

 Wasserrettung 

 130
 Ärztenotdienst 141


Wählt man den Euronotruf 112 in Österreich, gelangt man zur Polizei, die je nach Notfall die zuständige Organisation alarmiert.

Euro-Notruf am Handy
Der europaweit einheitliche Notruf 112 kann von jedem Telefon aus gewählt werden - mit einem Handy auch ohne Netzvertrag, ohne Guthaben und meist sogar ohne SIM-Card.

Richtige Alarmierung der Einsatzkräfte kann Leben retten!
Um dem Betroffenen richtig und rasch helfen zu können, ist die richtige Alarmierung der Einsatzkräfte von wesentli­cher Bedeutung. Bevor eine Notrufnummer gewählt wird, muss man sich einen Überblick über die Si­tuation verschaffen. Dabei ist folgendes wichtig:

  • Langsam und deutlich zu sprechen!
  • Erst nach Aufforderung die Verbindung unterbrechen, die Einsatzstelle kann bei Bedarf Rückfragen stellen.
  • Sich niemals darauf verlassen, dass bereits andere einen Notruf getätigt haben!

Nach den Verhaltensregeln sollte man auch im Notfall versuchen, Ruhe zu bewahren und panische Reaktionen zu vermeiden. In erster Linie muss man sich um die verletze Person kümmern und, wenn erforderlich, lebensrettende Sofortmaßnahmen setzen und danach erst telefonische Hilfe über die Notrufnummer anfordern.

Folgende Vorgangsweise ist dabei einzuhalten:
Achtung, sehr wichtig! Egal, welche Notrufnummer gewählt wird, der Hilferuf muss immer so präzise wie möglich formuliert werden. Je genauer und richtiger die Situati­onsschilderung, desto gezielter kann Hilfe zum Unfallort geschickt werden!

Denken Sie dabei an die 4 "W-Fragen":

  • WER ruft an?
  • WO ist der Unfallort (Adresse, Kilometerstein etc)?
  • WAS ist passiert (Verkehrsunfall, Brand etc)?
  • WIEVIELE Verletze gibt es?

Weitere Sicherheitstipps finden Sie auf der Sicherheitshomepage der Gemeinde St. Margareten im Rosental unter

www.siz.cc/st_margareten